Wise Music Creative goes Berlinale: Unsere 4 Film-Tipps!
12 Februar 2026
Tipp # 01: Everyone's Sorry Nowadays
Musik: Freya Arde
Regie + Buch: Frederike Migom
Cast: Lisa Vanhemelrijck, Laurence Roothooft, Sachli Gholamalizad & mehr
Weltpremiere: SA 14.02. | 14:00h | HKW 1 - Miram Makeba Auditorium + weitere Termine gibt's hier!
Bianca ist ein temperamentvolles 13-jähriges Mädchen, das nach Halt sucht. Innerhalb ihrer Familie fühlt sie sich nicht gesehen – weder von ihrer Mutter, deren ganze Sorge ihrem kleinen Bruder und dessen Herzerkrankung gilt, noch von ihrem Vater und dessen neuer Freundin Cruz, die Bianca für durchgeknallt halten. Als Biancas Lieblingsschauspielerin Billie King plötzlich im Wohnzimmer auftaucht, verändert sich alles. Basierend auf dem preisgekrönten Roman von Bart Moeyaert erzählt der Film eine zarte, fantasievolle Geschichte über Träume und die Suche nach Zugehörigkeit.
+ Special-Events im Rahmen der Berlinale mit Komponistin Freya Arde:
Panel: Stories Behind The Cue
13.02. | 17:00h | Orchestral Tools Headquarters
Talk: The Fascination of Music: How Sound in Films Makes the Difference
14.02. | 11:00h | Berlinale HUB
Tipp #02: Where To?
Musik: Habib Hanna Schehadeh; Leon Weber
Regie + Buch: Assaf Machnes
Cast: Ehab Salami, Ido Tako, Milan Peschel, Rama Nasrallah & mehr
Weltpremiere: DI 17.02. | 19:00 BLuemax theater | + weitere Termine gibts hier!
In Berlin fährt der 55-jährige palästinensische Uber-Fahrer Hassan Nachtschwärmer:innen von einer Party zur nächsten. Eines Nachts steigt der 25-jährige israelische Tourist Amir in sein Auto, der fern der Heimat seine sexuelle Identität erkundet. Monate später begegnen sie sich wieder: Amir lebt nun in Berlin und hat akuten Liebeskummer. Über zwei Jahre hinweg setzen sie ihre nächtlichen Fahrten fort, bis Hassan in Amirs Konflikten seinen eigenen verdrängten Schmerz erkennt und sich der Vergangenheit stellt, die ihn vor 30 Jahren zur Flucht zwang.
Tipp #03: Two Mountains Weighing Down My Chest
Mit Musik von: Leon Weber
Regie + Buch: Viv Li
Cast: Viv Li
Weltpremiere: FR 13.02 | 21:30h | Zoo Palast 2 | + weitere Termine gibt's hier!
Die Chinesin Viv, die sich als Künstlerin etablieren möchte, ist nach der Pandemie in Berlin geblieben und eher zufällig in die alternative Kulturszene eingetaucht. Zwischen ihrem neuen Umfeld und traditionellen Erwartungen hin- und hergerissen, passt sie sich wechselnden Meinungen über sich selbst, die Welt und China an – und fühlt sich zunehmend verloren. Der Dokumentationsfilm begleitet Viv durch prägende Begegnungen und deren Konflikte. Mit persönlichem Blick und Humor erforscht der Film Fragen von Zugehörigkeit in einer globalisierten Welt sowie die Suche nach Identität und Akzeptanz.
Tipp #04: Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden
Musik: Samuel Wiese, Marie-Claire Schlameus
Regie + Buch: Sandra Prechtel
Mit: Einar Schleef
Weltpremiere: SA 14.02. | 11:00h | Delphi Filmpalast | + weitere Termine gibt's hier!
„Es hat nur zwei Genies in Deutschland nach dem Krieg gegeben, im Westen Fassbinder und im Osten Schleef“, so Elfriede Jelinek. Als Einar Schleef 2001 mit nur 57 Jahren viel zu früh stirbt, ist er alleine, erst Tage später erfährt die Öffentlichkeit von seinem Tod. Wie kommt es, dass dieser Maler, Autor und Pionier des deutschen Regietheaters im Osten, später im Westen und schließlich im wiedervereinten Deutschland – gleichermaßen anerkannt und verkannt, gefeiert und verhindert, zielsicher und unverstanden – überall fremd blieb? Das Porträt aus elliptisch montiertem Archivmaterial lässt vor allem Schleef selbst sprechen und erzählt vom Theater und den Verdrängungsmechanismen der Nachkriegsgesellschaft.
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